Fragen und Antworten - Biomasse

Unter dem Begriff Biomasse fallen neben Waldholz und Energiepflanzen (z.B. Raps, Mais, diverse Gräser, Rübenarten, Kurzumtriebplantagen) auch Rückstände der Landschaftspflege und andere organische Reststoffe wie z.B. Gülle, Mist aber auch Grünschnitt, ja selbst Biomüll und Gastronomieabfälle.

Was wir nicht wollen:

Eine durch Biomassenutzung dominierte Landwirtschaft mit großen Monokulturen und einen Wald, der ausschließlich wirtschaftlichen Kriterien unterworfen wird.

Was wir wollen:

Eine sinnvolle, ergänzende Nutzung aller Segmente der Biomasse in einem ausgewogenen Energiemix und an Standorten, die gewährleisten,

  • dass die notwendigen Nährsubstrate aus der Region stammen können,
  • dass die im Prozess entstehende Wärme möglichst direkt abgenommen werden kann oder
  • dass entsprechende Speichermechanismen (für Wärme oder Stromgewinnung) vorgesehen werden.

Kraft-Wärme-Kopplung ist für die ökologische (und meist auch wirtschaftliche) Effizienz eine Grundvoraussetzung. Kleinere Einheiten, in unmittelbarer Nähe zum Abnehmer von Strom und Wärme sind ideal.

Hierfür gibt es in der Region bereits Beispiele:

  • Hackschnitzelheizkraftwerk in der Elsenfelder Schulanlage
  • geplantes Warmwärmenetz in Mönchberg-Schmachtenberg (Holzhackschnitzel) > hieraus wird dann ein Projekt unserer Genossenschaft - hier zum aktuellen Sachstand!
  • Uzzog-Biogasanlage in Heppdiel (Strom und Nahwärmenetz) u.v.m.